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Wasserqualität

PFAS im Trinkwasser: Was Haushalte in Deutschland und der Schweiz wissen müssen

Mam Nature Swiss··8 min

PFAS — per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen — wurden im Trinkwasser von Tausenden europäischer Gemeinden nachgewiesen, darunter zahlreiche Regionen in Deutschland und der Schweiz. Diese sogenannten Ewigkeitschemikalien bauen sich weder in der Umwelt noch im menschlichen Körper ab.

Deutschland gehört mit mehreren dokumentierten Belastungsschwerpunkten entlang des Rheinkorridos, in der Nähe von Militärflughäfen und in Regionen mit intensiver Landwirtschaft zu den am stärksten betroffenen Ländern Europas. In der Schweiz wurden erhöhte PFAS-Konzentrationen insbesondere rund um den Flughafen Zürich und in mehreren Kantonen nachgewiesen.

Dieser Artikel erklärt die aktuelle Situation in Deutschland und der Schweiz, erläutert die geltenden Grenzwerte im Vergleich mit den wissenschaftlichen Empfehlungen und zeigt, wie Schweizer Filtertechnologie wirksam schützt.

PFAS-Belastung in Deutschland: Hotspots und Verbreitung

Das Umweltbundesamt (UBA) hat in einer Untersuchung aus dem Jahr 2022 PFAS in rund 15 Prozent der deutschen Grundwassermessstellen in Konzentrationen oberhalb des Vorsorgewerts von 0,1 μg/L festgestellt. Besonders betroffen sind Gebiete entlang des Rheins, in Nordrhein-Westfalen sowie in der Nähe von Chemiestandorten wie dem Chempark Leverkusen und dem Industriepark Höchst.

Militärische Liegenschaften und ehemalige Flugplatze, auf denen fluorhaltige Löschschäume (AFFF) eingesetzt wurden, gehören zu den gravierendsten Einzelquellen. In Bayern wurden rund um den früheren Militärflugplatz Manching sowie in der Nähe des Flughafens Nürnberg erhöhte PFAS-Konzentrationen im Grundwasser dokumentiert.

Landwirtschaftliche Flächen, die mit klärschlammhaltigen Düngemitteln behandelt wurden, stellen eine weitere Belastungsquelle dar. Mehrere Bundesländer haben inzwischen Klärschlammaufbringungsverbote erlassen, doch bestehende Kontaminationen in Böden und Grundwasser bleiben langfristig relevant.

PFAS in der Schweiz: Belastungssituation und Regulierung

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) veröffentlicht Monitoring-Daten zu PFAS in Oberflächengewässern und Grundwasser. Erhöhte Konzentrationen wurden insbesondere im Großraum Zürich (Nähe Flughafen Kloten), im Kanton Aargau (industrielle Einleiter in die Aare) und in der Region Basel dokumentiert.

Die Schweiz orientiert sich an der EU-Trinkwasserrichtlinie (2020/2184) mit einem Grenzwert von 0,5 μg/L für die Summe aller PFAS. Die Kantonalen Laboratorien führen regelmäßige Überprüfungen durch, deren Ergebnisse in den jährlichen Berichten der Wasserversorger veröffentlicht werden.

Die Schweizerische Trinkwasserverordnung (TBVO) wird vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) verwaltet. Schweizer Wasserversorger sind gesetzlich verpflichtet, Jahresberichte zur Trinkwasserqualität zu veröffentlichen, die auf Anfrage oder über die Website des Versorgers zugänglich sind.

Grenzwerte im Vergleich: Europa vs. USA vs. Wissenschaft

Die EU-Trinkwasserrichtlinie setzt den Summengrenzwert für PFAS auf 0,5 μg/L (500 ng/L). Dieser Wert erscheint im Licht neuerer Forschungsergebnisse wenig schutzwirksam: Die US-amerikanische EPA (Environmental Protection Agency) hat 2024 einen Grenzwert von 4 ng/L für PFOA und PFOS festgesetzt — damit ist der US-Grenzwert 25-mal strenger als der EU-Einzelstoffgrenzwert von 100 ng/L.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfiehlt eine tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge (TWI) von 4,4 Nanogramm pro Kilogramm Körpergewicht für die Summe aus PFOA, PFOS, PFNA und PFHxS. Für einen Erwachsenen entspricht dies einer gesundheitsschützenden Trinkwasserkonzentration von rund 4 ng/L — also dem 25-fach strengeren US-Wert.

Viele deutsche und Schweizer Trinkwässer liegen unterhalb des EU-Grenzwerts, aber teils deutlich oberhalb des wissenschaftlich empfohlenen Vorsorgenwerts. Für Schwangere, Kinder und Personen in Belastungsgebieten ist eine zusätzliche Haushaltsfiltration daher eine sinnvolle Vorsorgemaßnahme.

Welche Filtertechnologien entfernen PFAS zuverlässig?

Nicht alle Filtermethoden sind gegen PFAS wirksam. Standard-Aktivkohlefilter (Tischwasserfilter, einfache Unterputzfilter) zeigen begrenzte Effektivität, besonders gegenüber kurzkettigigen PFAS-Varianten. Umkehrosmose entfernt 90–99 % der PFAS, demineralisiert das Wasser jedoch vollständig und erzeugt 3–4 Liter Abwasser pro Liter gereinigtem Wasser.

Die selektive Adsorptionsfiltration auf Proteinbasis — Kerntechnologie des Mam Nature Swiss Feinfilters — erreicht Rückhaltequoten von 95–99,9 % für PFAS (einschließlich kurzkettiger Verbindungen), zertifiziert durch unabhängige Prüfungen der ETH Zürich. Die Technologie bewahrt gleichzeitig die natürlichen Mineralstoffe (Calcium, Magnesium, Kalium) — im Gegensatz zur Umkehrosmose, die alle gelösten Stoffe entfernt.

Die ETH Zürich, eine der weltweit führenden technischen Universitäten, prüfte den Mam Nature Swiss Feinfilter mit akkreditierten Messmethoden nach ISO/IEC 17025. Diese unabhängige Zertifizierung ohne kommerzielle Beziehung zum Hersteller stellt den höchsten Vertrauensstandard in der europäischen Filtrationstechnik dar.

Swiss Made: Warum Schweizer Qualität bei Wasserfiltern entscheidend ist

Das Swiss Made-Label ist für Industrieprodukte durch die Swissness-Verordnung (SR 232.111) gesetzlich geschützt: Mindestens 60 % der Herstellungskosten müssen in der Schweiz anfallen, und der letzte wesentliche Herstellungsschritt muss in der Schweiz erfolgen. Die Einhaltung wird durch das SECO (Staatssekretariat für Wirtschaft) überwacht.

Für Wasserfilter bedeutet dies: ISO 9001-zertifiziertes Qualitätsmanagement, lückenlose Rückverfolgbarkeit der Materialien, Druckprüfung durch das Schweizer Sicherheitsinstitut und Verarbeitung aus 316L-Edelstahl (medizinische und lebensmittelrechtliche Güteklasse, zertifiziert nach EU-Verordnung 10/2011).

Mam Nature Swiss AG produziert alle Filtergehäuse und Kartuschen in Jona, Kanton St. Gallen, Schweiz. Die proprietary Proteinbasis-Filtermatrix wird ebenfalls in der Schweiz hergestellt. Jedes Gerät wird vor Auslieferung einem Drucktest und einer Durchflussverifizierung unterzogen.

Empfehlungen für Haushalte in Deutschland und der Schweiz

Für Haushalte in städtischen und industrienahen Regionen Deutschlands sowie in Teilen der Kantone Zürich und Aargau empfiehlt sich eine Hauseingangsfiltrierung für alle PFAS, Schwermetalle, Chlor und Mikroplastik. Der Mam Nature Swiss Complete Set Plus kombiniert Partikelfilter, Feinfilter und Anti-Kalk-Schutz in einer vollständigen Lösung.

Für Privathaushalte mit eigenem Brunnen oder Zisterne sind regelmäßige Laboranalysen mindestens einmal jährlich auf mikrobiologische Parameter und alle 3–5 Jahre auf vollständige chemische Kontaminanten empfohlen. Bei Brunnenwasser in der Nähe landwirtschaftlicher Flächen sollte ein PFAS-Panel (30–60 Verbindungen) explizit eingeschlossen werden.

Mam Nature Swiss Produkte sind in Deutschland und der Schweiz erhältlich. Die Installation erfolgt durch zertifizierte Sanitärbetriebe und dauert in der Regel 2–3 Stunden. Alle Geräte werden ohne Strom betrieben und erfordern etwa 10 Minuten Wartung pro Jahr.

Schweizer PFAS-Schutz, zertifiziert von der ETH Zürich — für Ihr ganzes Haus.

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FAQ

Wie hoch sind die PFAS-Grenzwerte in Deutschland und der Schweiz?

Beide Länder orientieren sich an der EU-Trinkwasserrichtlinie: maximal 100 ng/L für einen einzelnen PFAS-Stoff, maximal 500 ng/L für die Summe aller PFAS. Diese Werte liegen deutlich über dem von der US-EPA 2024 festgesetzten Grenzwert von 4 ng/L für PFOA und PFOS sowie über dem wissenschaftlich empfohlenen Vorsorgewert der EFSA.

Entfernt der Mam Nature Swiss Feinfilter PFAS aus deutschem Leitungswasser?

Ja. Der Mam Nature Swiss Feinfilter verwendet selektive Proteinfaseradsorption, die von der ETH Zürich mit 95–99,9 % Rückhaltequote für PFAS zertifiziert wurde — einschließlich kurzkettiger PFAS-Verbindungen. Er behandelt das gesamte Haushaltswasser am Hauseingang, ohne Strom und ohne Wasserverschwendung.

Warum ist Swiss Made bei Wasserfiltern wichtig?

Das Swiss Made-Label garantiert, dass mindestens 60 % der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen und der letzte Fertigungsschritt in der Schweiz erfolgt. Für Wasserfilter bedeutet dies nachvollziehbare Materialqualität (316L-Edelstahl), zertifiziertes Qualitätsmanagement nach ISO 9001 und unabhängige Druckprüfung durch das Schweizer Sicherheitsinstitut.

Ist Umkehrosmose besser als der Mam Nature Feinfilter?

Umkehrosmose entfernt nahezu alle gelösten Stoffe inklusive wichtiger Mineralstoffe (Calcium, Magnesium). Die WHO empfiehlt Mindestkonzentrationen von 25–50 mg/L Magnesium und 50–100 mg/L Calcium im Trinkwasser. Der Mam Nature Feinfilter erreicht vergleichbare PFAS-Entfernungsraten (95–99,9 %), bewahrt dabei aber die natürlichen Mineralstoffe und verschwendet kein Wasser.

Wie kann ich PFAS in meinem Leitungswasser testen lassen?

In Deutschland bieten akkreditierte Laboratorien wie Eurofins, ALS Global oder Landesgewerbeanstalt Bayern PFAS-Wasseranalysen an. Ein Panel mit 30–60 Verbindungen kostet zwischen 150 und 400 €. In der Schweiz können die kantonalen Laboratorien beauftragt werden, alternativ Eurofins Schweiz oder ALS Umwelt.

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